Aerosole – das unterschätzte Risiko in der Zahnprophylaxe?

Kategorie: Hygiene
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Professionelle Zahnreinigung und mögliche Risiken für Patientinnen, Patienten und die Prophylaxefachkraft.

In der Welt der Zahnmedizin spielen Sie als Prophylaxefachkraft eine entscheidende Rolle, wenn es um die Erhaltung der Mund- und Zahngesundheit geht. In diesem Blogbeitrag werfen wir einen genaueren Blick auf die Herausforderungen, mit denen Sie täglich konfrontiert sind – vom Umgang mit Aerosolen in der Zahnarztpraxis bis hin zu den Erwartungen Ihrer Patientinnen und Patienten. Gleichzeitig möchten wir Ihnen eine Produktneuheit vorstellen, die dazu beitragen kann, Ihren Arbeitsalltag spürbar zu erleichtern.

Ultraschallscaler und Aerosole

Bei der Arbeit mit dem Ultraschallscaler entstehen Sprühnebel und Aerosole. Diese verhindern eine gute Sicht auf den Behandlungsbereich. Auch stellen die entstandenen Aerosole ein nicht zu unterschätzendes Gesundheitsrisiko dar.

Gesundheitsrisiko durch Aerosole

Das gesundheitliche Risiko von Aerosolen in Zahnarztpraxen liegt darin, dass sie infektiöse Viren und Bakterien von der Patientin oder vom Patienten auf das Prophylaxefachpersonal sowie andere zahnärztliche Mitarbeitende und Patientinnen und Patienten übertragen können.[1]

Hohe Mengen potenziell infektiöser Aerosole entstehen bei Standard-Prophylaxeverfahren, beispielsweise durch den routinemässigen Einsatz von Ultraschallscalern durch das Kühlwasser in Kombination mit Speichel, Biofilmen und Blut.[2]

Risikovermeidung auf mehreren Ebenen

Die Infektionsgefahr für zahnärztliches Personal sowie für Patientinnen und Patienten lässt sich nicht vollständig vermeiden. Aerosole können bis zu 30 Minuten im Behandlungsraum verbleiben und unter Umständen über das Lüftungssystem in der gesamten Praxis verbreitet werden.

Um das Gesundheitsrisiko bestmöglich zu reduzieren, sollten verschiede Maßnahmen kombiniert werden:[2]

Persönlicher Schutz durch das Tragen von Masken, Handschuhen und Brillen.

Verringerung der von der Patientin oder vom Patienten ausgehenden infektiösen Belastung durch die routinemässige Verwendung aseptischer Mundspülungen vor einem zahnärztlichen Eingriff. Dabei gilt zu bedenken, dass aseptische Mundspülungen gegen Bakterien in Biofilmen auf Zähnen (Plaque), dem Zahnfleisch und in Parodontaltaschen nicht sehr wirksam sind. Bei einer mechanischen Entfernung von Biofilmen mit dem Ultraschallscaler können daher infektiöse Bakterien übertragen werden.

Aerosolprävention: Eine effektive Maßnahme ist es, die Aerosole zu binden, bevor sie entstehen. Dadurch kann die Wahrscheinlichkeit von luftübertragenen Infektionen während des Ultraschallscalings verringert werden.

Die innovative Lösung von Ivoclar, eine Weltneuheit, reduziert bis zu 99 Prozent der von Ultraschallscalern erzeugten Aerosole, bevor sie entstehen.

Zahn
Ihre Vorteile mit VivaDent® Aerosol Reduction Gel

Mehr Schutz

Die Reduktion der Aerosole um bis zu 99 Prozent leistet einen wichtigen Beitrag zur Prävention von aerosolbedingten Gesundheitsrisiken, wie beispielsweise die Wahrscheinlichkeit von Kreuzkontaminationen und luftübertragenen Infektionen. Das bietet Ihnen sowie Ihren Patientinnen und Patienten einen verbesserten Schutz.

Bessere Sicht

Durch die Reduktion von Aerosolen wird die Sicht auf den Behandlungsbereich verbessert. Der Mundspiegel bleibt beim Ultraschallscaling weitgehend frei von Wasserspritzern, was die Arbeit bei der professionellen Zahnreinigung insgesamt erleichtert.

Mehr Zufriedenheit

Durch die Reduktion von Sprühnebel erleben Ihre Patientinnen und Patienten die Behandlung insgesamt angenehmer. Das Gesicht bleibt bei der Zahnreinigung trockener, das Make-up hält und die Brille bleibt sauber.

Weitere Informationen zur Anwendung von VivaDent Aerosol Reduction Gel sowie Produktinformationen erhalten Sie auf der Produktseite.

Zum Produkt

[1]  Plog J et al., Phys. Fluid 32, 083111 (2020)

[2]  Harrel SK and Molinari J, JADA 135, 429–437 (2004)

vom 27.06.2024
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