Patienten kommen Scanner

Praxisbericht: Die Patienten kommen, weil wir scannen

Kategorie: Intraoralscanner
Beratung zu Intraoralscannern
Effiziente Behandlung, hoher Komfort: Dr. Ludger Ernst ist vom Mehrwert seines neuen Intraoralscanners überzeugt. Die Investition sieht der Implantologe als wichtigen Baustein für den langfristigen Praxiserfolg.

Zahnmedizin auf höchstem Niveau anzubieten – dieser Anspruch treibt Dr. Ludger Ernst seit Jahr­zehnten an. Der erfahrene Zahnmediziner führt eine Mehrbehandlerpraxis in zweiter Generation.

Das Behandlungsspektrum und die Belegschaft hat er über die Jahre deutlich erweitert: 2013 ist der Zahnarzt Dr. Oskar Hossinger als Gesellschafter in die Praxis eingestiegen, und mittlerweile sorgen insgesamt acht Behandler mit unterschiedlichen Schwerpunkten für ein umfassendes Behandlungskonzept an den beiden Standorten in Fulda und Kalbach. „Wir arbeiten ganzheitlich und bieten Patienten alles aus einer Hand“, betont Dr. Ernst.

Intraorale Scans erleichtern Behandlung

Um eine hohe Behandlungsqualität sicherzustellen, setzt Dr. Ernst auf kontinuierliche Fortbildungen und zeitgemäße Technik. Vor diesem Hintergrund hat er pro Standort einen Intraoralscanner angeschafft. Er sieht das Gerät als Allrounder für Abformungen in unterschiedlichen Bereichen.

Den Auftakt für die Anwendung bildete sein Spezialgebiet, die Implantologie, für die er sich seit Beginn seiner Karriere begeistert. Immer im Bestreben, die Planbarkeit sowie die Behandlungsergebnisse zu verbessern, bietet Dr. Ernst den gesamten Behandlungsablauf mittels digitaler Techniken an und kombiniert Aufnahmen der digitalen Volumentomographie mit intraoralen Abdrücken. Letztere hatte er in der Vergangen­ heit extern durchführen lassen – dieser Aufwand entfällt dank des eigenen Scanners.

Digitalisierung ermöglicht große Effizienzvorteile

Einen großen Mehrwert bietet die digitale Abformung auch bei der konventionellen Prothetik und der Kieferorthopädie. „Wir erschließen uns von Tag zu Tag neue Anwendungsmöglichkeiten“, sagt der Praxisinhaber.

Dabei zeigen sich enorme Effizienzvorteile gegenüber der analogen Abformung. „Der Scan geht sehr schnell. Wir brauchen kein Abformmaterial mehr, können den Abdruck digital speichern und ihn bei Bedarf jederzeit mit einem 3D­-Drucker drucken.“

Angenehme Abformung überzeugt Patienten

Aus Patientensicht spielen die Schnelligkeit des Intra­oralscanners sowie der Komfort eine wichtige Rolle. Zuvor hatten viele Patienten bei der Abformung mit dem Abdrucklöffel unter einem Würgereiz gelitten.

Anders beim digitalen Scan: „Wir haben uns bewusst für einen Scanner in kompakter Größe entschieden und formen damit berührungsfrei ab. Das ist für Patienten viel an­ genehmer – und zu einem Würgereiz kommt es in der Regel nicht“, berichtet Dr. Ernst.

Der Zahnarzt beobachtet weitreichend positive Effekte für die Praxisentwicklung:

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Autorbild

Es kommen Patienten, weil sie wissen, dass wir einen Intraoralscanner haben.

– Dr. Ludger Ernst
Praxisinhaber

Mobilität ist Trumpf

Ein wichtiger Vorteil des kabellosen Scanners liegt für den erfahrenen Zahnarzt in seiner Mobilität. „Für uns war beim Kauf letztlich der ausschlaggebende Punkt, dass das Gerät sehr handlich ist und sich problemlos von Zimmer zu Zimmer transportieren lässt“, so Dr. Ernst.

Auch hat der Praxisinhaber darauf geachtet, ein hochwertiges Gerät eines etablierten Herstellers zu kaufen, der über langjährige Erfahrung verfügt.

Schulungen schaffen Grundlage

Die beste Technik nützt allerdings nichts, wenn es bei der Anwendung hapert. Dr. Ernst hat daher großen Wert darauf gelegt, alle Mitarbeiter mit der neuen Technik vertraut zu machen. Dazu ließ er Gruppenschulungen von einem dentalen Partnerunternehmen durchführen.

„Anfänglich war natürlich eine gewisse Zurückhaltung zu spüren, doch die haben die Mitarbeiter schnell verloren, als sie gemerkt haben, dass sich der Scanner sehr gut und einfach anwenden lässt.“

Schnelle Fertigung dank 3D-Druck

Neben der intraoralen Abformung hat Dr. Ernst auch in einen 3D-­Drucker investiert. Dieser verschafft insbesondere in der Implantologie einen spürbaren Zeitvorteil, weil Bohrschablonen und Aufbissschienen direkt in der Praxis hergestellt werden. Der Drucker lässt sich dabei ortsunabhängig ansteuern und kann mehrere Modelle gleichzeitig produzieren. Dr. Ernst schätzt den „vorgegebenen Prozess, der sich schnell vermitteln lässt“.

Zukunft braucht Investitionen

Die Neuanschaffungen im CAD/CAM-Bereich sieht Dr. Ernst als wichtige Bausteine für eine weiter positive Entwicklung. „Wenn Techniken nicht mehr zeitgemäß sind, muss man sie durch neue ersetzen. Nur so kann man in Zukunft am Markt bestehen.“

Das gelte für jüngere Praxisinhaber ebenso wie für ältere, die schon ihre Abgabe im Blick haben. Denn welcher Gründer wolle schon eine veraltete Praxis kaufen?

Seine eigene Praxisabgabe hat Dr. Ernst bereits geplant. Nach über 35 Jahren erfolgreicher Selbstständigkeit will er die Praxis an seine beiden Söhne übergeben. Diese absolvieren noch ihre Fachzahnarztausbildung und können die Praxis später durch ihre Expertise in den Fachrichtungen Kieferorthopädie und Oralchirurgie bereichern. „Für beide Bereiche braucht man den Intraoralscanner, sie werden direkt mit dem Gerät arbeiten können“, so Dr. Ernst.

Der Zahnarzt ist zuversichtlich, dass sich die Praxis auch nach seiner Abgabe sehr gut entwickelt – als eine Mehrbehandlerpraxis in dann dritter Generation, die Patienten durch ein umfassendes Behandlungsspektrum auf einem hohen Qualitätsniveau überzeugt.

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Wenn Techniken nicht mehr zeitgemäß sind, muss man sie durch neue ersetzen. Nur so kann man in Zukunft am Markt bestehen.

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vom 26.09.2023
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