10 Gründe für Intraoralscanner

Zehn Fakten, die Sie über Intraoralscanner wissen sollten

Bereits 2017 wurde das Thema Digitaler Abdruck sowie die am Markt verfügbaren Systeme aufmerksam verfolgt. Auch 2018 steht das Thema stark im Fokus.

Fakt ist: Die digitale intraorale Datenerfassung ist Trendthema.

Die Scanner werden kleiner und handlicher. Die Funktionen weiten sich aus. Die Präzision nimmt zu. Kundenwünsche werden mehr und mehr eingebunden (puderfrei, Videostream, Echtfarbe, offener Datenaustausch etc.). Doch so hoch wie das Interesse ist, so laut sind auch kritische Stimmen: „Wozu einen Intraoralscanner, wenn’s auch ohne funktioniert?“

Wollen Sie sich über Intraoralscanner informieren und suchen für kritische Fragen schlagkräftige Antworten? Lesen Sie zehn starke Fakten, die für den Einsatz des Intraoralscanners im Praxisalltag sprechen.

1. Der Intraoralscanner ist ein wichtiger Baustein der digitalen Prozesskette

Eine „Hürde“ des digitalen Workflows ist derzeit in der Zahnarztpraxis zu finden: die konventionelle Abformung. Hier haben Dentallabore einen Vorsprung, der mit dem Einsatz des Intraoralscanners geschlossen wird. Die im Mund erfassten Daten können direkt weiterverarbeitet werden. Umkehrprozesse (von der Abformung zum Gipsmodell, vom Gipsmodell zum Datensatz) werden umgangen, Fehlerquellen minimiert. Anwendungssensible Arbeitsschritte entfallen (Abformung, Abbindezeit, Desinfektion, Versand, Modellherstellung).

2. Der Intraoralscanner ist ein überzeugendes Marketingtool

Patienten schätzen moderne Technologien. Sie sind digitalen Therapieverfahren gegenüber aufgeschlossen. Mit dem Intraoralscanner wird Ihnen ein hoher Behandlungskomfort geboten. Würgereiz, unguter Geschmack des Abformmaterials oder eingeschränkte Atmung – das kann Patienten in vielen Fällen erspart bleiben. Und das spricht sich rum!

3. Analyse der Präparation, Darstellung in Echtzeit und leichte Wiederholbarkeit

Direkt nach der Präparation kann die Arbeit am Bildschirm beurteilt werden. Das Warten auf das Gipsmodell oder auf den Anruf aus dem Labor gehört der Vergangenheit an. Unterschnitte, Pfeilerdivergenzen oder der Abstand zum Antagonisten können sofort nachgearbeitet werden. Bei nicht zufriedenstellender Scanqualität lässt sich die Datenerfassung problemlos wiederholen. Es muss kein neuer Abformlöffel vorbereitet und kein neues Abformmaterial angemischt werden.

4. Der Praxisablauf wird effizienter, die Arbeitszeit verkürzt

Die Desinfektion der Abformung entfällt ebenso wie die Säuberung der Abformlöffel. Der Mundscanner ist leicht und schnell zu desinfizieren. Viele Geräte haben autoklavierbare Scanspitzen. Andere Systeme arbeiten mit Einwegplastikhülsen, die nach dem Scan einfach entsorgt werden.

5. Schnelle Kommunikation, keine Versandkosten, ressourcenschonend

Nach dem Datenversand kann direkt mit dem Behandlungspartner (z. B. Kieferorthopäde, Zahntechniker) kommuniziert werden. Bei Bedarf erfolgt ein Austausch in Anwesenheit des Patienten. Direkte Kommunikation. Kein Zeitverlust. Keine Transportkosten. Außerdem ist Nachhaltigkeit ein wichtiger Aspekt: Bei der digitalen Abformung fallen keine Abfallprodukte an.

6. Digitale Daten für eine einfache Archivierung

Digitale Modelldatensätze verbrauchen keinen Platz bei der Archivierung. Die STL-Datei ist jederzeit abrufbar. Außerdem unterliegt das digitale Modell keinem Verschleiß und ist immer in ursprünglicher Qualität verfügbar. Bei Bedarf kann aus dem Datensatz unkompliziert ein physisches Modell erstellt werden (z. B. 3D-Druck).

7. Endlich eine virtuelle Verlaufskontrolle

Mit entsprechenden Diagnostik-Softwaretools können Veränderungen im Gebiss des Patienten über einen langen Zeitraum nachverfolgt werden (z. B. Zahnwanderungen, Abrasionen, Rezessionen).

8. Bei Bedarf wird die Chairside-Option gewählt

In vielen Fällen ist Chairside-Fertigung sinnvoll. Zusätzlich zur Zeitersparnis sprechen medizinische Argumente dafür, z. B. provisorische Versorgung für die Versieglung der Dentinwunde oder die temporäre Sofortversorgung nach der Implantatinsertion. Mit dem Intraoralscanner können diese Indikationen ohne Weiteres realisiert werden.

9. Echtfarbmodelle für bessere Diagnostik und Kommunikation

Moderne Intraoralscanner erzeugen Echtfarbmodelle! Zahnstruktur und Gingivatextur lassen sich gut erfassen und verlustfrei kommunizieren. Zudem können farbliche Gingiva- und Zahnveränderungen analysiert werden. Das ist bei einem Gipsmodell unmöglich. Manche Systeme bieten sogar die selektive Zahnfarbenmessung.

10. Die Diagnose- und Planungsmöglichkeiten werden deutlich erweitert

Der intraorale Datensatz lässt sich mit anderen Datensätzen verknüpfen; z. B. mit der 3D-Röntgenaufnahme oder dem Gesichtsscan. So wird das Spektrum der Diagnose und Planung erweitert. Der Behandlungspartner (z. B. MKG-Chirurg) wird frühzeitig in die Planung einbezogen. Dies bringt etwa bei der Planung einer Implantatbehandlung hohen Mehrwert. Nach der Insertion könnte dann die Implantatposition im Mund präzise werden – ohne die „lästige“ Überabformung.

 

Aus Theorie muss Praxis werden!

Damit dies auch gelingt, lohnt es sich selbst Hand an einen Intraoralscanner zu legen. Alle Informationen zu Live-Demos von Intraoralscannern sowie eine Reihe weiterer spannender Themen zur digitalen Abformung sind auf unserer Webseite aufbereitet.

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Ergänzungen, Redaktion HS MAG;

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