Umstellung Windows 7 auf 10 – Das müssen Sie jetzt wissen.

Supportende Windows 7: Wissenswertes zum Upgrade auf Windows 10 für Praxis- und Laborinhaber 

Die wichtigsten Fakten zum Wechsel auf Windows 10

Inhaber von Zahnarztpraxen oder Dentallaboren können mit guter Planung viele Probleme bei der Umstellung vermeiden. Läuft in Ihrer Zahnarztpraxis oder Ihrem Labor schon Windows 10? Das Unternehmen Microsoft wird seinen Support für das Betriebssystem Windows 7 ab dem 14. Januar 2020 einstellen. Für alle Praxis- und Laborinhaber, bei denen noch Windows 7 läuft, bedeutet das: Die Zeit drängt, um noch rechtzeitig auf Windows 10 Pro zu wechseln.  

Warum sollten Zahnarztpraxen ihre Rechner und Geräte spätestens jetzt auf Windows 10 upgraden? 

Mit dem Supportende werden von Windows keine Sicherheitsupdates und keine Patches für das alte Betriebssystem mehr bereitgestellt. Die Rechner werden anfällig für Angriffe und entsprechen nicht mehr den heutigen Sicherheitsansprüchen. Zugleich ist davon auszugehen, dass auch andere Softwareanbieter und IT-Dienstleister ihre Beratung und ihren Support für Windows 7 früher oder später einstellen werden.  

Grundsätzlich sind Sicherheitsupdates unabdingbar, um die Geräte und das Praxisnetzwerk vor Angriffen und Schadsoftware wie Viren und Trojanern zu schützen, die beispielsweise über E-Mails, USB-Sticks oder direkt über den Browser in den Rechner und in das Praxisnetzwerk eindringen können. Das Risiko für den Praxisinhaber: Im schlimmsten Fall drohen Datenverlust, Systemausfall oder ein Zugriff Unbefugter auf sensible Daten. Nicht nur die EU-Datenschutzgrundverordnung hat hier den Rechtsanspruch der Patienten noch einmal erhöht. Praxisinhaber tragen die Verantwortung für den bestmöglichen Schutz personenbezogener Daten in der Praxis – und wer keine Sicherheitsupdates eingespielt hat, ist seiner Sorgfaltspflicht nicht nachgekommen. 

Windows 10 ist bereits seit dem Jahr 2016 der aktuelle Stand der Technik und läuft erfolgreich in vielen Laboren und Praxen. Die Vorteile des Upgrades für den Anwender liegen in einer schnelleren Performance und einer besseren Integration von neuer Hardware. Dazu kommen diverse Assistenten und Apps, die den Alltag erleichtern.  

Upgrade auf Windows 10: Das sollten Inhaber von Zahnarztpraxen und Dentallaboren beachten 

Wie aufwändig der Wechsel auf das neue Betriebssystem in der Praxis und im Labor ist und ob auch neue Software oder Hardware gekauft werden muss, hängt von der bisherigen Ausstattung ab. Es wird daher empfohlen, zunächst eine Bestandsaufnahme zu machen – am besten zusammen mit einem spezialisierten IT-Berater.  

  • Welche Geräte werden am Empfang, im Büro und an anderen Stellen in der Praxis eingesetzt und benötigen das Upgrade? Kann das Praxisnetzwerk wie bisher genutzt werden oder benötigt auch der Server ein Upgrade? Bei älteren Rechnern, aber auch betagter Bürohardware wie Scanner oder Drucker sowie Kartenlesern stellt sich die Frage, ob ein Update technisch noch möglich oder sinnvoll ist. Eventuell lohnt sich die Investition in neue Hardware. Hier geht es zu den Angeboten von Henry Schein. 
  • Muss das Betriebssystem des Equipments ebenfalls aktualisiert werden? Unter anderem steht bei verschiedenen Röntgen-Geräten, Kameras sowie bei der CEREC AC Omnicam ein Update auf spezielle Versionen von Windows 10 an. IT-Spezialisten und Techniker beraten Sie umfassend und überprüfen gegebenenfalls vor Ort, welche Updates erforderlich sind. Nehmen Sie jetzt Kontakt auf!
  • Ist die auf den PCs eingesetzte Software mit dem neuen Betriebssystem kompatibel? Lassen sich die Lizenzen nach dem Upgrade auf Windows 10 problemlos weiternutzen? Prüfen Sie neben der Praxissoftware auch Abrechnungsprogramme, das Anti-Virenprogramm und Ihre MS Office-Lizenz. Die Anbieter von Abrechnungssoftware haben alle auf Windows 10 umgestellt. Zum Teil kann die Software mit älteren Betriebssystemen ab Januar 2020 nicht mehr genutzt werden. Von kleineren Anbietern zumeist älterer Praxismanagement-Software liegen aber Meldungen vor, dass die Programme aufgrund des Wechsels auf Windows 10 eingestellt werden.  

Planen Sie ausreichend Zeit ein: Das Update auf Windows 10 kann eine Menge anderer Aktualisierungen nach sich ziehen 

Sobald der konkrete Umfang der diversen Software-Updates und die Frage nach der Notwendigkeit neuer Geräte geklärt ist, kann die Umsetzung geplant werden. Während kleinere Praxen ohne digitale Prozesse und Praxisnetzwerk das Upgrade auf Windows 10 auch alleine bewerkstelligen können – entsprechende IT-Kenntnisse vorausgesetzt – empfiehlt es sich in vielen Fällen, das Upgrade Fachleuten zu überlassen. 

  • Thema Datenverlust: Denken Sie daran, Ihre Daten vor dem Upgrade zu sichern. Wie wird gesichert (z. B. wenn der Server auch ein Update bekommt)? Welche Datenschutzvorgaben gibt es beim Sichern von Patientendaten? 
  • Wann soll das Upgrade erfolgen? Sie müssen damit rechnen, dass Sie Ihre Rechner und ggf. auch Teile des Equipments für mehrere Stunden nicht nutzen können.   
  • Planen Sie großzügig! Auch wenn das Upgrade selbst in der Regel nicht lange dauert, kann es jederzeit zu Problemen kommen. Zeitintensiv sind aber vor allem die nachfolgenden Arbeiten – die Konfiguration des Praxisnetzwerkes, die Einrichtung von Treibern und die Installation der Programme inklusive notwendiger Updates, die Datenübernahme und die Feinjustierung.  

Lassen Sie sich bei der Umstellung durch Fachleute unterstützen und minimieren Sie so Ihren Aufwand und das Risiko von Verzögerungen oder Systemausfällen. 

Bei Henry Schein arbeiten Spezialisten und IT Techniker Hand in HandSie bieten in einem deutschlandweiten Netz IT-Support von der Beratung und Planung über die Umsetzung bis zum After Sales Support. Wenden Sie sich direkt an Ihren Fachberater oder kontaktieren Sie uns über das untenstehende Kontaktformular. 


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