Mehr Sicherheit durch selbstzentrierende magnetische Prothesen

Magnetische Prothesen lassen sich besonders einfach ein- und ausgliedern. Besonders Patienten mit eingeschränkter Motorik bieten magnet-retinierte Vollprothesen mehr Sicherheit durch eine unkomplizierte und sichere Positionierung am Implantat und die besonders einfache und leichte Reinigung.

 

Prothetische Versorgungen auf Implantaten erhöhen die Lebensqualität. Während jüngere Patienten eher zu festsitzendem Zahnersatz tendieren, sind ältere oder motorisch eingeschränkte Patienten auf leicht ein- und ausgliederbaren Zahnersatz angewiesen. Verankerungssysteme, die ein gewisses Maß an Feinmotorik erfordern, sind insbesondere bei Patienten mit beispielsweise Parkinson oder neuronalen Einschränkungen fehl am Platz.

Eine kostengünstige, unkomplizierte und elegante Lösung ist in magnet-retinierten Totalprothesen zu finden. Dabei handelt es sich um kleine Magnete, die sowohl auf den Implantaten als auch in den Prothesen platziert werden und die mithilfe ihrer Anziehungskraft den Zahnersatz von ganz alleine lagerichtig positionieren.

Hamburger Zahntechniker mit Leidenschaft zur Geroprothetik

Der als Pionier der Zahntechnik bekannte Erfinder Hartmut Stemmann (1932-2014) war ein Mann, der gerne beobachtete und stets ganz genau hinsah, wenn es um die Verankerungen prothetischer Lösungen und ihre Handhabung ging. Im Mittelpunkt all seiner Beobachtungen stand immer der unbedingte Wille, herauszufinden, womit die Patienten Schwierigkeiten hatten und was ihnen leichtfiel.

Diese Beobachtungen inspirierten ihn in den 1970er-Jahren letztlich zur Entwicklung der StecoTitanmagnetics, die bis heute nicht nur in der Geroprothetik ihren Einsatz finden.

Magnetische Prothesen: Ein- und Ausgliedern leicht gemacht

Mittlerweile blicken die StecoTitanmagnetics auf mehr als 50 Jahre Entwicklungsgeschichte zurück und sind auch für das alphatech®-System erhältlich. Bei den StecoTitanMagnetics handelt es sich um autoklavierbare Samarium-Cobalt-Magnete, die in einer Hülle aus Titan eingebettet sind. Der Clou: Die Minimagnete befinden sich zum einen direkt in der Prothese und zum anderen auf dem Implantat. Dadurch entsteht ein offenes Magnetfeld, bei dem die Strecke der Anziehungskraft länger als bei Systemen mit nur einem aktiven Magneten ist.

Die Prothese rutscht quasi von ganz alleine in die richtige Position, ohne dass der Patient oder die Pflegeperson auf komplexe Vorgehensweisen oder Schließsysteme zu achten hat. Keine Stege, Konuskronen oder Druckknopfverbindungen, bei denen die richtige Position erst gefunden oder der Patient die Prothese in Position „beißen“ muss. Dies gibt deutlich mehr Sicherheit in der Handhabung des Zahnersatzes, sodass die StecoTitanMagnetics unter anderem für den Einsatz bei motorisch eingeschränkten Patienten, beispielsweise nach einem Schlaganfall, bei Erkrankungen wie Morbus Parkinson, Gicht oder Rheuma, geradezu prädestiniert sind.

Kontaktflächen der Titanmagnetics sind leicht zu reinigen

Da die Titanmagnetics auf beiden Seiten polierte Kontaktflächen aufweisen, sind sie nahezu verschleißfrei und stellen zudem noch eine hygienischere Alternative zu Locatoren oder Druckknopfaufbauten dar.

Keine Rillen, Löcher oder Nuten, die besonders wartungs- und pflegeintensiv wären. Keine Stege, Locatoren oder Kugelköpfe, die Hinterschnitte aufweisen, in denen sich Plaque oder Essensreste festsetzen können. So lassen sich Prothesen, die mit den StecoTitanmagnetics ausgestattet sind, einfacher reinigen und können besser sauber gehalten werden.

Alle Vorteile magnetischer Prothesen auf einen Blick

  • einfache Handhabung
  • selbstpositionierend
  • keine Verschleißteile
  • korrosionssicher durch Titanhülle
  • verschiedene Formen für alle prothetischen Ansprüche
  • einfacher Einbau durch sinnvolles Zubehör
  • kostengünstig/wirtschaftlich
  • leicht zu reinigen
  • bereits vorhandene Implantate und Prothesen lassen sich meist leicht umrüsten

StecoTitanmagnetics: Konzipiert für das alphatech®-System

Broschüre Magnetische Prothesen Steco StitanMagnetics
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Mit ihrer sphärischen, sprich leicht gewölbten Oberfläche sind die StecoTitanmagnetics eine ideale Ergänzung zum alphatech®-Sortiment. Das Einschrauben der einteiligen Implantataufbauten erfolgt mithilfe eines speziellen Ratscheneinsatzes, der die Drehmomente von 20 Ncm über die kleinen Schlüsselflächen am Kopf des Magnetinserts überträgt. Die Ratscheneinsätze selbst verfügen ebenfalls über einen eigenen Magneten, um ein selbstständiges Arretieren zu ermöglichen und eine sichere Handhabung im Mund zu gewährleisten.

Der Gegen- oder auch Prothesenmagnet wird vom Zahntechniker direkt in die Prothese einpolymerisiert. Dabei dient die Positionsmanschette dem lagerichtigen Einpolymerisieren des Prothesenmagneten und der entstehende Resilienzabstand und vermeidet das Zusammentreffen der beiden Magnete.

Fazit: Magnetische Totalprothesen vereinen guten Sitz und leichte Handhabung.

Dem berechtigen Patientenwunsch nach einer gut sitzenden Totalprothese, die zudem noch einfach in der Handhabung und leicht zu reinigen ist, kann mithilfe der StecoTitanmagnetics entsprochen werden. Somit stellen die StecoTitanmagnetics für das alphatech®-System die ideale Ergänzung Ihres Leistungsportfolios im Bereich der Implantologie und Geroprothetik dar.

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