Zukunft Zahnmedizin

Zukunft Zahnmedizin 2: Die automatisierte Fertigung

Automatisierte Fertigung, vernetzte Geräte (IoT) digitaler Informationsaustausch, künstliche Intelligenz (KI) in Diagnostik und Analyse … – Digitalisierung in der Zahnmedizin betrifft viele Bereiche. Teil 2 der Artikel-Serie gibt Einblicke in die automatisierte Fertigung.

 

Die digitale Fertigung in der Zahnmedizin hat sich etabliert. Kaum eine Praxis und kaum ein Labor arbeiten heutzutage ohne CAD/CAM-gefertigte Komponenten. CAD/CAM-Fräsen und 3D-Drucken sind gängige Fertigungstechnologien, mit denen vor allem Dentallabore den digitalen Wandel vorantreiben.

Beispiele für digital gefertigte Komponenten in Praxis und Labor

  • 3D-gedruckte Modelle (z. B. Aligner-Modelle) und Abformlöffel
  • CAD/CAM-gefräste (ggf. gedruckte) Aufbissschienen
  • CAD/CAM-gefräste Zirkonoxidgerüste (z. B. Zirlux) oder monolithische Restaurationen
  • 3D-gedruckte Bohrschablonen
  • 3D-gedruckter provisorischer Zahnersatz
  • CAD/CAM-gefräste Totalprothesen
  • CAD/CAM-geschliffene vollkeramische Einzelzahnrestaurationen
  • 3D-gedruckte Modellgussgerüste (SLM-Verfahren)

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Digitale Fertigung und vernetzte Geräte (IoT)

Dentale Fertigungseinheiten entwickeln sich rasant weiter. Immer mehr stehen Prozessketten im Fokus. Beim 3D-Druck (SLA, DLP) sind beispielsweise Geräte für die Nachbereitung (Reinigung und Polymerisation) auf Materialien und Drucker abzustimmen.

Zukünftig werden die verschiedenen Geräte in einer Prozesskette zunehmend vernetzt und kommunizieren miteinander (IoT). Digitale Auftragsdokumente dienen der Prozessüberwachung und -optimierung. Mit Software-Plattformen lassen sich vor- und nachgelagerte Prozesse beschleunigen sowie Fehler- und Kostenquellen minimieren. Künstliche Intelligenz lässt Prozesse verschmelzen.

CAD/CAM-Fertigungseinheiten erlauben ein nahezu autonomes Arbeiten: Vollautomatische Lagerverwaltungssysteme, intelligentes Werkzeugmanagement und integrierte Reinigungseinheit, automatischer Wechsel zwischen Nass- und Trockenmodus sind schon heute möglich. Über Chips am Fräs-Blank werden Materialinformationen ausgelesen und Prozesse gesteuert.

Künstliche Intelligenz (KI) in Diagnostik und Planung

Die komplette Arbeits- und Denkwelt in Zahnarztpraxis und Dentallabor wird sich verändern. In Intraoralscannern steckt schon heute immer mehr künstliche Intelligenz. Die smarten Scanner werden zu Diagnostik- und Kommunikationsgeräten.

Künstliche Intelligenz unterstützt bei Diagnostik (z. B. Kariesdiagnostik oder Endodontie) und Planung (z. B. Kieferorthopädie, Implantologie). Mit der AI-Kronentechnologie (Artifizielle Intelligenz, AI) werden auf Basis von Deep Learning-Algorithmen Konstruktionsvorschläge erbracht.

Mit realistischen Visualisierungen (z. B. mittels Facescanner) kann dem Patienten der Therapievorschlag präsentiert und erläutert werden. Und die Entwicklung geht rasant weiter.

Trends der digitalen Zahnmedizin: Wandel im Blick haben

Für den Zahnarzt und Zahntechniker bedeuten all die Veränderungen nicht, von heute auf morgen den kompletten Arbeitsalltag umzukrempeln. Wohl aber ist der Wandel zu beobachten – mit einem offenen und einem kritischen Auge.

Während viele neue Möglichkeiten vereinfachte und verbesserte zahnärztliche Therapieschritte im Sinne des Patienten versprechen, sind einige „Innovationen“ schön gefärbt von cleveren Marketingaussagen. Um dies richtig beurteilen zu können, sind Fortbildungen hilfreich, bei denen Pioniere der digitalen Zahnmedizin über ihre Erfahrungen sprechen.

Dentology 2021: Praktischer Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Zahnmedizin

Digitalisierung ist die Zukunft für den Zahnarzt und sein Team: Entdecken Sie die Welt von „Dentology – powered by Henry Schein“. Am 29. und 30. Januar 2021 gibt das neue Kongressformat sein Debüt. Auf der virtuellen Veranstaltung sprechen erfahrene Experten über die Welt der digitalen Zahnmedizin.

KI im Bereich Planung und Analyse

Dr. Mauro Fazioni geht auf optimierte Therapieplanungen ein. Der erfahrene Spezialist spricht über die Vorzüge der digitalen Technologien. Unterstützende Diagnostik, Ergebnissimulation, Informationsaustausch in Echtzeit etc. erleichtern seinen Arbeitsalltag erheblich. Was ist mit der Okklusion? Auch funktionelle Aspekte werden aufgegriffen. Dr. Christian Moussally erläutert die Vorteile, die digitale Zahnmedizin Zahnärzten bei der Erstellung von Wax-ups und Mock-ups gegenüber „konventionellen“ Verfahren bietet.

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Digitale Unterstützung in Konstruktion und Fertigung

Die Chairside-Fertigung von Veneers ist Thema von Dr. Ferran Llansana. Mithilfe digitaler Werkzeuge erstellt er ästhetische Keramikrestaurationen, ohne Kompromisse in der Ästhetik eingehen zu müssen.

Dr. Andreas Kurbad wird darlegen, wie auf künstliche Intelligenz und steigende Rechenleistung basierende Softwarelösungen ganz neue Möglichkeiten für die ästhetische Planung eröffnen. Im Hinblick auf CAD/CAM-Materialien wird er sich auf zwei Trends konzentrieren: Optisch verbessertes Zirkoniumdioxid und die Klasse der Hybrid- und Kompositmaterialien.

Digitale Kieferorthopädie und 3D-Druck

Welchen Einfluss die digitale Fertigung im Bereich der KFO hat, darüber spricht Prof. Stefano Negrini. Er arbeitet in einem zu 100 % digitalen Orthodontie-Labor mit verschiedenen Systemen, Produktionsschritten und Materialien. Er wird zeigen, wie einfach es ist, im Sinne des Patienten digital zu arbeiten und zugleich sein eigenes Business auszubauen.

3D-Druck ist Thema von Prof. Daniël Wismeijer. Er gibt spannende Einblicke in die Nutzung des 3D-Drucks in der Implantologie. Auf diesen Fachbereich ist auch Dr. Jacques Vermeulen spezialisiert. Der erfahrene Anwender digitaler Technologien berichtet aus seinem digitalisierten implantologischen Praxisalltag.

Geballte Erfahrung in der digitalen Zahnmedizin und hohe Expertise – das ist Dentology 2021.

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Teil 1 der Artikelserie „Zukunft Zahnmedizin“ beschäftigte sich mit der künstlichen Intelligenz im Bereich der Diagnostik, Analyse und Planung. Teil 3 wird sich näher mit der Digitalisierung in Kommunikation und Unternehmensführung befassen.

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