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Datentransfer von Sirona zu 3Shape – Video-Tutorial Teil 2

Bereits im ersten Teil des Videotutorials wurde Schritt für Schritt der Datentransfer (Import & Export) eines STL Datensatzes zwischen dem 3Shape Dental System 2018 und der Sirona inLab 18 Version beschrieben. 

Wie der Datentransfer eines 3se und eines STL Datensatzes zwischen der Sirona inLab 18 Version und 3Shape DentalSystem 2018 funktioniert, zeigt der zweite Teil des Videotutorials. Als Datenbasis wird ein Omnicam Intraoralscan verwendet, welcher über das Sirona Connect Portal versendet worden ist.

Hinweise:

  1. Die Schritte 5 und 7 können unabhängig von der genannten Konstellation betrachtet werden. Sie beschreiben den Import einer STL Datei, die ohne Sirona Connect Portal und inLab 2018 Software übermittelt wurden.
  2. Zu Schritt 5: Alle in Schritt 5 beschriebenen Punkte gelten auch für das 3Shape DentalSystem 2017.
  3. Zu Schritt 7: Soll ein Modell erstellt oder die STL Daten unsegmentiert importiert werden, ist eine ModelBuilder ALL Scans Lizenz notwendig.
  4. Bereits in Vorgängerversionen war der STL Import in das 3Shape DentalSystem ohne die Erstellung eines Modells möglich. Ab dem 3Shape DentalSystem 2018 ist nur noch eine Segmentierung der Modelldaten nötig und die bisher notwendige Orientierung der STL Daten mittels Drittanbietersoftware entfällt.
  5. Der Export von STL und 3se Daten ist in der Sirona inLab 16 Software grundsätzlich der selbe Prozess unter selben Voraussetzungen.
  6. Die Beschreibung des Workflows erfolgt im neusten 3Shape Dental System 2018. Der 3se Import (und Export) ist ab 3Shape DentalSystem 2017.2.1 ohne zusätzliche Lizenz möglich, sofern kein Modell erstellt werden soll.
  7. Genaue Softwarevoraussetzungen finden Sie am Ende dieser Seite.

Schritt 1: Sirona Connect Datenimport in inLab 18

  • Öffnen Sie das Sirona Connect Portal und loggen sich ein.
  • Überprüfen Sie die Auftragsdaten und klicken Sie anschließend auf „Abformung prüfen“.
  • Überprüfen Sie nun die Scandaten.

  • Akzeptieren Sie den Auftrag.
  • Laden Sie das Modell herunter durch einen Klick auf „Herunterladen“ in der Auftragsliste.
  • Geben Sie die Indikation (Art der Restauration) an, sonst ist kein Export möglich!

Schritt 2: Sirona inLab 18 3se Datenexport

  • Wählen Sie aus dem Hauptmenü am oberen linken Bildschirmrand die Funktion „exportieren“.
  • Stellen Sie das Dateiformat auf .3se ein.
  • Sollte die Auswahl „3se“ nicht möglich sein überprüfen Sie, ob die Auftragsparameter korrekt eingestellt wurden.
  • Speichern Sie die .3se Datei auf Ihrem Datenträger.

Schritt 3: .3se Datenimport in 3Shape Dental System

  • Für den Fall, dass Sie ein Modell erstellen wollen, benötigen Sie entweder den ModelBuilder All Scans oder 12 CADPoints pro Fall.
  • Klicken Sie rechts auf eine beliebige freie Stelle in der Auftragsliste im DentalManager und wählen Sie „erweitert“ und dann „Importieren“.
  • Klicken Sie im folgenden Dialog „Auftragsimport“ im Unterpunkt „Aufträge, die von externen Systemen generiert wurden“ auf „Sirona CEREC (.3se, .3si) und bestätigen Sie diesen Dialog mit „OK“.
  • Wählen Sie die zuvor exportierte .3se Datei aus und klicken auf „öffnen“.
  • Nach erfolgreichem Import wird das Auftragsblatt angezeigt.
  • Achtung: Manchmal kann der Dialog hinter das aktive Fenster rutschen, Sie können diesen mit einem Klick auf das DentalManager Symbol in der Taskleiste in den Vordergrund holen.
  • Überprüfen und ändern Sie ggf. die Auftragsdaten.
  • Wichtig: Wenn Sie kein Modell erstellen wollen, wählen Sie es im Auftragsblatt ab. An dieser Stelle benötigen Sie dann kein 3Shape ModelBuilder All Scans oder 12 CADPoints pro Fall.
  • Nach einem Klick auf „OK“ bestätigen Sie auch die Konvertierungsregeln.

Schritt 4: .STL Datenexport Sirona inLab 18

  • Dieser Schritt erfordert das Schnittstellenmodul für die Sirona inLab 18 Software.
  • Verwechslungsgefahr: Generell ist ein .STL Scandatenexport von Scandaten, die mittels inEos X5 aufgenommen wurden ohne Schnittstellenmodul möglich. Segmentiert gescannte Modelle (Sägeschnitte, Alveolarmodelle) führen häufig zu Problemen. Unsere Empfehlung ist hier, die Scandaten je nach zweck im 3Shape (mit Erstellung eines Modells oder ohne) wie hier beschrieben zu bearbeiten.
  • Geben Sie die Indikation (Art der Restauration) an, sonst ist kein Export möglich! Zu erkennen ist die richtige Eingabe an der aktiven Schaltfläche „Modell“ am oberen Bildschirmrand.
  • Wählen Sie aus dem Hauptmenü am oberen linken Bildschirmrand die Funktion „exportieren“.
  • Stellen Sie das Dateiformat auf „.STL höchste Auflösung“ ein.
  • Sollte die Auswahl „.STL höchste Auflösung“ nicht möglich sein überprüfen Sie, ob die Auftragsparameter korrekt eingestellt worden sind.
  • Speichern Sie die .STL Datei auf Ihrem Datenträger.
  • (!)Zur besseren Übersicht in diesem Tutorial ist die Datei mit „_unsegmentiert“ benannt worden.

Schritt 5: .STL Datenimport in 3Shape DentalSystem 2018
optional mit Anlage eines Modelles

  • Dieser Schritt erfordert das AddOn 3Shape ModelBuilder All Scans, da die Scandaten in STL vorher nicht separiert worden sind (digitale Abformung).
  • Legen Sie einen neuen Auftrag im DentalManager an.
  • Achten Sie darauf, dass im Auftragsformular beim „Objekttyp“ „digitale Abformung“ ausgewählt ist.
  • Legen Sie die Indikation fest und geben Sie optional das Modell als weitere Ebene an und erstellen Sie den Auftrag mit Klick auf „OK“.
  • Um nun die Scans zu importieren klicken Sie rechts auf den soeben erstellten Auftrag und wählen „Scans importieren“ aus dem Kontextmenü.
  • Im folgenden Dialog „Präparations-Scan öffnen“ wählen Sie bitte zuerst die STL Datei von dem Präparationsmodell aus und klicken auf „öffnen“.
  • Im darauf folgenden Dialog „Gegenbisscan öffnen“ wählen Sie bitte die STL Datei von dem Antagonistenodell aus und klicken auf „öffnen“. Dieser Dialog erscheint nur, wenn Sie im Auftragsblatt auch einen Antagonisten definiert haben.
  • Somit ist der Import abgeschlossen.
  • Bitte beachten Sie den nächsten Schritt unabhängig davon, ob ein Modell im Auftragsblatt angelegt worden ist oder nicht.

Schritt 5.1: STL Datenimport in 3Shape DentalSystem 2018
Datenorientierung im 3Shape DentalDesigner 2018

  • Diese Funktion ist neu im DentalSystem 2018. Es ist ab sofort nicht mehr notwendig, die räumliche Orientierung der STL Datenbasis zu ändern, wenn folgender Punkt beachtet wird.
  • Nach dem Start des DentalDesigners wird automatisch die Okklusionsausrichtung abgefragt.
  • Klicken Sie im linken Bereich „Okklusionsebene“ unbedingt auf Ansicht und passen Sie danach die Okklusionsebene an.
  • Dieser Schritt hat einen empfindlichen Einfluss auf die später berechnete/n Restoration/en.

Schritt 6: STL Datenexport in Sirona inLab 18
segmentierte STL Daten

  • Dieser Schritt erfordert das Schnittstellenmodul für die Sirona inLab 18 Software.
  • Verwechslungsgefahr: Generell ist ein STL Scandatenexport von Scandaten, die mittels inEos X5 aufgenommen wurden ohne Schnittstellenmodul möglich. Separiert gescannte Modelle (Sägeschnitte, Alveolarmodelle) können allerdings zu Problemen führen. Unsere Empfehlung ist hier, die Scandaten je nach zweck im 3Shape (mit Erstellung eines Modells oder ohne) wie hier beschrieben zu bearbeiten.
  • Geben Sie die Indikation (Art der Restauration) an, sonst ist kein Export möglich! Zu erkennen ist die richtige Eingabe an der aktiven Schaltfläche „Modell“ am oberen Bildschirmrand.
  • Klicken Sie auf „Modell“ am oberen Bildschirmrand und danach auf „Modell bearbeiten“ am unteren Bildschirmrand.
  • Unterteilen Sie alle auf dem Modell befindlichen Stümpfe mit der Funktion „Ausschneiden“.
  • Wählen Sie aus dem Hauptmenü am oberen linken Bildschirmrand die Funktion „exportieren“.
  • Stellen Sie das Dateiformat auf „STL höchste Auflösung“ ein.
  • Speichern Sie die STL Datei auf Ihrem Datenträger.
  • Zur besseren Übersicht in diesem Tutorial ist die Datei mit „_segmentiert“ benannt worden.

Schritt 7: STL Datenimport in 3Shape DentalSystem 2018
segmentierte STL Daten

  • Dieser Schritt erfordert kein zusätzliches AddOn der 3Shape Software.
  • Legen Sie einen neuen Auftrag im DentalManager an.
  • Achten Sie darauf, dass im Auftragsformular beim „Objekttyp“ „Modell“ und bei „Umgebungsscan“ „gesägt“ ausgewählt ist.
  • Legen Sie die Indikation fest und erstellen Sie den Auftrag mit Klick auf „OK“.
  • Um nun die Scans zu Importieren klicken Sie rechts auf den soeben erstellten Auftrag und wählen „Scans importieren“ aus dem Kontextmenü.
  • Im folgenden Dialog „Präparations-Scan öffnen“ wählen Sie bitte zuerst die STL Datei von dem Präparationsmodell aus und klicken auf „öffnen“.
  • Im darauf folgenden Dialog „Gegenbisscan öffnen“ wählen Sie bitte die STL Datei von dem Antagonistenmodell aus und klicken auf „öffnen“. Dieser Dialog erscheint nur, wenn Sie im Auftragsblatt auch einen Antagonisten definiert haben.
  • Somit ist der Import abgeschlossen.
  • Bitte beachten Sie den nächsten Schritt.

Schritt 7.1: STL Datenimport in 3Shape DentalSystem 2018
Datenorientierung im 3Shape DentalDesigner 2018 segmentierter STL Daten

  • Dieser Schritt erfordert kein zusätzliches AddOn der 3Shape Software.
  • Legen Sie einen neuen Auftrag im DentalManager an.
  • Achten Sie darauf, dass im Auftragsformular beim „Objekttyp“ „Modell“ und bei „Umgebungsscan“ „gesägt“ ausgewählt ist.
  • Legen Sie die Indikation fest und erstellen Sie den Auftrag mit Klick auf „OK“.
  • Um nun die Scans zu importieren klicken Sie rechts auf den soeben erstellten Auftrag und wählen „Scans importieren“ aus dem Kontextmenü.
  • Im folgenden Dialog „Präparations-Scan öffnen“ wählen Sie bitte zuerst die STL Datei von dem Präparationsmodell aus und klicken auf „öffnen“.
  • Im darauf folgenden Dialog „Gegenbisscan öffnen“ wählen Sie bitte die STL Datei von dem Antagonistenmodell aus und klicken auf „öffnen“. Dieser Dialog erscheint nur, wenn Sie im Auftragsblatt auch einen Antagonisten definiert haben.
  • Somit ist der Import abgeschlossen.
  • Bitte beachten Sie den nächsten Schritt.

  • Diese Funktion ist in ihrer Form neu im DentalSystem 2018. Es ist ab sofort nicht mehr notwendig, die räumliche Orientierung der STL Datenbasis zu ändern.
  • Grundsätzlich müssen STL Daten, die eine oder mehrere Zahnpräparationen enthalten so segmentiert werden, dass jeder einzelne Stumpf von dem Modell segmentiert ist.
  • Am Markt befindliche Drittanbietersoftware, welche die Bearbeitung von STL Daten ermöglicht ist empfohlen. Z.B. Autodesk Meshmixer.
  • Das STL Mesh muss eine geschlossene Hülle sein und darf keine Löcher, degenerierte Dreiecke und/oder eine fehlerhaft ausgerichtete Flächennormale haben.
  • Nach dem Start des DentalDesigners wird automatisch die Okklusionsausrichtung abgefragt.
  • Klicken Sie im linken Bereich „Okklusionsebene“ unbedingt auf „Ansicht“ und passen Sie danach die Okklusionsebene an.
  • Dieser Schritt hat einen empfindlichen Einfluss auf die später berechnete/n Restoration/en.
  • In der Folge ist es ebenso wichtig, bei dem Schritt „Einschubrichtung – Markierungen“ einen Markierungspunkt auf die untere bukkale Seite der korrespondierenden Restauration zu setzen.

Genaue Softwarevoraussetzungen:

  • Sirona inLab 18 Software
  • Schnittstellenmodul
  • Sirona Connect Labor und Praxisaccount
  • 3Shape DentalSystem Premium 2018
  • 3Shape ModelBuilder ALL Scans (optional)
  • Drittanbietersoftware zum Bearbeiten von STL Daten

Haben Sie Fragen zum Datentransfer von Sirona zu 3Shape?