CAD CAM Praxisbericht

Bericht aus der Praxis: Wie CAD/CAM Mehrwert schafft

Lesezeit: 7:15 min | Kategorie: Chairside
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Welchen Mehrwert bietet CAD/CAM für die Zahnarztpraxis? Im Praxisbericht erklärt Dr. Ole Schmitt, welche konkreten Veränderungen sich für ihn, sein Team und seine Patienten ergeben haben, nachdem er seine Praxis um ein CAD/CAM-System erweitert hat – und wo er die wichtigsten Vorteile sieht.

Seit sieben Jahren betreibt Dr. Ole Schmitt seine Praxis für moderne Zahnheilkunde und Oralchirurgie in Hochheim am Main. „Modern“ ist dabei nicht einfach nur ein Schlagwort, sondern zieht sich durch den gesamten Praxisablauf wie ein roter Faden. „Wir arbeiten seit Beginn papierlos und nutzen einen digitalen Volumentomographen (DVT), der für uns speziell bei implantologischen Behandlungen hilfreich ist“, berichtet der Zahnarzt. Letztere sind ein Schwerpunkt der Praxis. „Diagnose, Implantatplanung, aber auch Kommunikation und Beratung der Patienten sind hier auf einem ganz anderen Level möglich, das wir nicht mehr missen möchten“, lautet das eindeutige Urteil.

Wegen diesen positiven Erfahrungen hat Dr. Schmitt weitere Entwicklungen im Dentalmarkt stets im Blick behalten. Vor drei Jahren traf er die Entscheidung, seine Praxisausstattung mit einem Intraoralscanner zu ergänzen. „Intraoralscanner waren nun auf dem technologischen Stand, dass wir hier entscheidende Vorteile für Arbeitsabläufe und Workflows in unserer Praxis gesehen haben“, erklärt Dr. Schmitt. „Wir wollten bei diesem technischen Fortschritt auch einfach dabei sein, uns in die Systematik einarbeiten, um nicht den Anschluss zu verlieren.“

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Ich kann jetzt die Vorzüge der digitalen Abformung über den Intraoralscanner mit der eigenen Herstellung von Einzelzahnrestaurationen oder von kleinen Bohrschablonen für Einzelimplantate kombinieren. Dadurch ist neben der modernen Behandlungsmöglichkeit auch die wirtschaftliche Nutzung gesichert, also eine Win-win-Situation.

– Dr. Ole Schmitt
Praxisinhaber

Unkomplizierte Integration des CAD/CAM-Systems

Die Integration in die Praxis sowie die Einarbeitung in das neue System bezeichnet der Praxisinhaber als sehr unkompliziert, intuitiv und nahezu selbsterklärend: „Wir haben uns für ein abgestimmtes System eines Herstellers entschieden. Alle Komponenten harmonieren reibungslos, die Software nimmt einen an die Hand und sorgt für einen unkomplizierten Ablauf. Hilfreich waren dabei auch die Unterstützung durch Spezialisten des Fachhandels und die Nutzung der speziellen Support-Hotline.“

Team und Patienten sind begeistert

Der erfolgreiche Einsatz des CAD/CAM-Systems in der Praxis von Dr. Schmitt begeistert nicht nur ihn, sondern auch sein Team und speziell die Patienten: „Die Patienten staunen nicht selten, mit welchen Hightech-Geräten wir mittlerweile in der Zahnarztpraxis arbeiten. Behandlungen in einer Sitzung, verbunden mit Zeitgewinn, aber auch dem Verzicht auf klassische Abdrücke oder mehrfach notwendige Anästhesie, sind gern genommene Vorteile.“ Die Umstellung auf die neuen Geräte war kein Problem.

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Unser Team hat sich schnell in die Technik eingearbeitet. Wir können unsere Praxisabläufe optimieren – und es macht einfach Spaß, auf modernstem Niveau zu arbeiten.

– Dr. Ole Schmitt
Praxisinhaber

Digitaler Workflow in der Zahnarztpraxis: Was bringt die Zukunft?

Was wird nach Meinung von Dr. Schmitt die Zukunft bringen und wie sehen seine weiteren Pläne aus? „Die Gipsräume werden sich langsam verabschieden. Denen wird es so gehen wie den Dunkelkammern, die heute auch keiner mehr zum Anfertigen von Röntgenbildern braucht“, sagt Dr. Schmitt und lacht.

Darüber hinaus hat er eine weitere Innovation bereits im Blick: den dentalen 3D-Druck. „Ein 3D-Drucker kann sehr hilfreich sein, um größere Bohrschablonen für mehrere Implantate zu fertigen oder auch um physische Modelle aus den digitalen Daten zu erstellen.“

3D-Druck hat sich rasant weiterentwickelt

Grundlage dafür ist, dass die Entwicklung Dentallabor 3D-Drucker, aber speziell auch die der Software und notwendiger Materialien schon sehr ausgereift ist und es auch Systeme mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis gibt, so Dr. Schmitt. Er kann sich eine Anschaffung in den kommenden zwei Jahren daher sehr gut vorstellen.

Eines ist dem Hochheimer Zahnarzt bei aller Freude über diese technischen Entwicklungen aber wichtig: „Ich arbeite sehr gern digital, weil sich damit die Praxisabläufe optimieren lassen. Beim kollegialen Austausch ist mir aber der analoge Weg weiterhin lieber.“ Dafür bleibt nun, auch dank des reibungslos funktionierenden CAD/CAM-Systems, mehr Zeit als früher.

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vom 03.11.2021
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