DICOM

Carestream Dental – Umstellung dentaler bildgebender Geräte auf DICOM

Carestream Health unterstützt den Datenaustausch auf Basis des DICOM-Standards und stattet bewährte sowie zukünftige Produkte mit der Fähigkeit zur Kommunikation über den DICOM-Standard aus. Die wichtigsten Fragen zur Umstellung auf diesen offenen Standard zur Speicherung und zum Austausch von Informationen im medizinischen Bilddatenmanagement beantwortet Melanie Recker, Trade Marketing Managerin bei Carestream, im Interview.

Was macht eine Zahnarztpraxis mit einem „älteren“ Röntgengerät ab dem Jahr 2020?

Recker: Ganz normal weiterbetreiben, gegebenenfalls muss das System mit einer DICOM-fähigen Software aktualisiert werden.

Unterstützt Ihr Unternehmen bei der Umstellung auf DICOM und wie funktioniert das praktisch?

Recker: Wir bieten auch heute schon entsprechende Software an, die die Anbindung an DICOM-Systeme unterstützt, und können hierbei den Handel sowie den Zahnarzt bei der Installation entsprechend begleiten.

Mit welchen Kosten hat ein Zahnarzt für so eine Umstellung zu rechnen?

Recker: Das ist schwer zu sagen, da der Umstellungsaufwand sehr stark davon abhängig ist, wie viele PCs und Geräte in der Praxis betrieben werden. Sie müssen damit rechnen, dass Kosten für die Software anfallen sowie Kosten für die Installation.

Welche Ihrer Geräte sind bereits auf den DICOM-Standard umgestellt? Gilt das beispielsweise für Geräte ab einem bestimmten Herstellungsjahr?

Recker: Die Geräte können alle relevanten Daten liefern, die im DICOM-Standard benötigt werden, entscheidend ist die Software, mit der die Geräte angesprochen werden. Wir haben aktuell bereits Software im Portfolio, die diese Funktion unterstützt.

Wie viel Zeit sollte eine Praxis für eine Umstellung auf DICOM einplanen?

Recker: Je nachdem, wie viele PCs umgestellt werden müssen, unterscheidet sich auch der Zeitaufwand – er beträgt aller Voraussicht nach ein bis maximal zwei Tage – mit den heutigen Kenntnissen.