CAD/CAM in der Praxis mit CEREC

CAD/CAM in der Praxis: Ein Meilenstein in Sachen Patientenkomfort

Dr. Hartig nutzt CEREC für die Chairside-FertigungCEREC, das Verfahren zur Versorgung mit keramischen Restaurationen in nur einer Sitzung, ist heute ein ausgereiftes Verfahren, das dank modernster Technologie eine hochwertige klinische Versorgung sowie hohen Patientenkomfort bietet. Davon waren in der Vergangenheit nicht alle Zahnärzte überzeugt.

Dr. Christian Hartig aus Waging war einer davon. Wie sich seine Sicht der Dinge zu CAD/CAM in der Praxis verändert hat, erklärt er im Interview.

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Sie haben sich vor etwa einem Jahr dafür entschieden, das CEREC-System in Ihre Praxis zu integrieren. Was waren Ihre Gründe dafür?

In unserer Gemeinschaftspraxis, wir arbeiten zu dritt, ist es von jeher Credo, Zahnheilkunde nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft und Technik anzubieten. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Implantologie inklusive Prothetik sowie auf der konservierenden Zahnheilkunde. Aufgrund der hohen Patientenzahlen ist es für uns sehr vorteilhaft, Behandlungen in einer Sitzung durchführen zu können. Darüber hinaus sinken mit CAD/CAM in der Praxis die Fremdlaborkosten.

Am wichtigsten ist uns jedoch die Patientenzufriedenheit. Das steht über allem, wir pflegen in unserer Praxis einen sehr partnerschaftlichen Umgang mit unseren Patienten, sie sollen sich bei uns wohlfühlen und gerne wiederkommen. CEREC trägt dazu in großem Maße bei. Wenn sich dieses angenehme Patienten-Behandler-Verhältnis letztlich auch für die Praxis auszahlt – und das ist bei CEREC der Fall – umso besser.

CEREC gibt schon seit mehr als 30 Jahren. Was sprach aus Ihrer Sicht bisher gegen das System?

Es war schon sehr lange unser Wunsch, CEREC in die Praxis zu integrieren, doch die Art des Scans und weitere kleinere Details fanden wir ungünstig. Mit der neuen CEREC Omnicam können wir puderfrei scannen, und das generierte Abbild in der Aufnahmeeinheit spiegelt die Realität sehr gut wider. Die vom Programm errechneten Restaurationen sehen wirklich toll aus, auch die Kauflächengestaltung entspricht jetzt unseren Erwartungen. Es waren zwei Dinge, die uns letztlich überzeugt haben: die mit Labor-Restaurationen vergleichbare Qualität sowie die Schnelligkeit des ganzen Vorgangs von der digitalen Abformung bis zum Einsetzen der fertigen Arbeit.

Bei welchen Indikationen setzen Sie das System ein?

Wir nutzen CEREC praktisch täglich. Zum einen versorgen wir Implantate, die Abutmentgestaltung ist dank der Scanbodies sehr einfach. Zum anderen setzen wir damit klassische Restaurationen um, die wir den Patienten in nur einer Sitzung fertigen. Die Materialvielfalt, jetzt ja auch mit Vollzirkon, bietet dazu alle Möglichkeiten.

Gerade in Fällen, in denen die konventionelle Zahnmedizin an Grenzen stößt, weil an Wochenenden oder Feiertagen kein Dentallabor sofort zur Verfügung steht, können mit CEREC Erfolge erzielt werden. Erst kürzlich im Notdienst hatten wir einen solchen Fall und konnten einer Patientin perfekten Service bieten: Ihr ist eine Krone im sichtbaren Seitenzahnbereich frakturiert. Dank CEREC war es mir möglich, ihr schnell eine adäquate Krone fertigen, sodass sie die Hochzeit ihrer Tochter in vollen Zügen genießen konnte.

Zweitveröffentlichung [Erstveröffentlichung bei Oemus Media AG, Dentalzeitung 5/16]

 

Bildmaterial

Abb. 1: Dr. Christian Hartig arbeitet heute dank der vielen Einsatzmöglichkeiten fast täglich mit CEREC. Qualität und Schnelligkeit haben ihn überzeugt.

Abb. 2: Die Schleifeinheit wurde mitten in der Praxis platziert, sodass die Patienten diese moderne Technik live erleben können.