Innovationen für das Dentallabor – Produktneuheiten 2021

Im IDS-Jahr 2021 werden viele Innovationen für das Dentallabor vorgestellt. Eine Auswahl der wichtigsten Trends für die Zahntechnik stellen wir in diesem Artikel vor. Denn nicht nur Messeneuheiten, auch viele der Produkte, die bereits im Laufe des Jahres 2021 präsentiert wurden, haben uns begeistert.

 

Digitale Datenerfassung

Intraoralscanner

Zahntechnikerinnen und Zahntechniker sollten sich mit dem Intraoralscanner befassen, denn diese sind zunehmend Bestandteil des digitalen Workflows. Die neuesten Geräte überzeugen mit komfortablem Handling und smarten Applikationen. Sie unterstützen die gesamte Datenerfassung im Rahmen einer zahnärztlichen Behandlung – Anamnese und Diagnostik, Zahnfarbbestimmung, Echtfarbdarstellung, Fotografie, Monitoring, Dokumentation, Planung und mehr.

Viele Geräte integrieren Funktionen, die mit Künstlicher Intelligenz (KI) arbeiten. Auf KI basierende Designvorschläge ermöglichen einen schnellen, unkomplizierten Behandlungsablauf. Die kleinen Hightech-Geräte gewähren eine schnelle, komfortable sowie hygienische Handhabung mit hoher Ergonomie. Starke Softwareleistungen bieten rasante Scangeschwindigkeiten. Selbst Ganzkieferscans sind innerhalb kurzer Zeit möglich.

Beispiele für Intraoralscanner der neuesten Generation:

Laborscanner

Auch im Bereich der Laborscanner sind es insbesondere die Scangeschwindigkeiten, die in den Geräten optimiert worden sind. Temporeich! Insbesondere Labore mit großem Scanvolumen profitieren. Gleichwohl werden durch spezielle Bildgebungs- bzw. Sensortechnologien eine hohe Auflösung und Genauigkeit geboten. Zudem gibt es interessante Erweiterungen im Bereich der Anwender-Software. Vollautomatikfunktionen, automatisches Generieren der Z-Achse, Schnittebenen-Automatisierung, Multi-Die-Scanning etc. – es sind die vielen kleinen Feinheiten, die den Komfort im Laboralltag sowie die Effizienz erhöhen.

Beispiele für Laborscanner der neuesten Generation:

  • E4 (3Shape)
  • inEOS X5 (Dentsply Sirona)
  • PrograScan PS (Ivoclar Vivadent)

Digitale Fertigung im Dentallabor

3D-Drucker

Bei den Innovationen für das Dentallabor sind in der digitalen Fertigung an erster Stelle dentale 3D-Drucker zu nennen. Aufgrund der steigenden Materialvielfalt wird ein immer breiteres Indikationsspektrum möglich, sodass die Geräte im Labor besser ausgelastet werden. Während der Modelldruck oder Druck von Abformlöffeln schon länger möglich ist, etabliert sich aktuell der Druck von Kronen, Brücken, Schienen, Prothesenbasen und Prothesenzähnen.

Neben den vielseitigen Druckharzen sind es geräteseitig vor allem die Prozessketten, die optimiert worden sind. Drucken, Reinigen, Lichthärten erfolgen je nach System in einem abgestimmten Prozess. Teilweise werden ganze Druckerstraßen angeboten, was dem Verfahren eine maximale Sicherheit verleihen soll.

Beispiele: 3D-Drucker

Neu sind dentalspezifische Filament-Drucker. Die Filamente (Polymer„fäden“) werden mit dem Schmelz-Schicht-Verfahren (FFF) über eine Heizdüse – ähnlich Heißklebepistole – geschmolzen. Schicht für Schicht wird das Modell gedruckt. Vorteil des Filamentdrucks: eine einfache Prozesskette ohne Post-Processing – ideal für den Druck von Modellen oder Abformlöffeln.

CAM-Fräseinheiten

In der subtraktiven Fertigung – CAD/CAM-Fräsmaschinen – sind automatisierte Abläufe das Trendthema. Maschinen-Technologien und Software werden immer weiter verfeinert. Teilweise nimmt die Künstliche Intelligenz (KI) bereits Einfluss auf Fräsprozesse und Strategien.

Vom einfachen Einspannen der Blanks (Ein-Hand-Bedienung), über verbesserte Luftzirkulation in der Maschine und die automatische Reinigung sowie Wartung, bis hin zur vereinfachten Material- und Werkzeugverwaltung – die Tendenz geht immer mehr in Richtung Automatisierung, sodass sich Zahntechnikerinnen und Zahntechniker auf das Wesentliche (die Zahntechnik) konzentrieren können.

Beispiele: CAD/CAM-Fräsmaschinen

Interessant ist ein neuer Ansatz im Bereich des Werkzeug-Handlings. vhf hat jüngst eine multifunktionale Werkzeugverpackung mit innovativem Design patentieren lassen. Jede Verpackung besteht aus Schutzhülse und farbigem Sockel, in dem das Werkzeug eingesteckt ist. Mit sieben unterschiedlichen starken Farben ist klar ersichtlich, welches Werkzeug für welche Materialklasse anwendbar ist. Ein Artikel-Matchcode ist erkennbar auf der Schutzhülse aufgebracht. Das Handling der Fräswerkzeuge ist so nicht nur einfacher, sondern auch sicherer.

All-in-One: Digitale Doppelkronentechnik

Weiterhin sind die Möglichkeiten rund um die digitale Teleskop-Technik zu erwähnen. Unter anderem bieten verschiedene Dienstleister das Herstellen von Primär- und Sekundärteilen in einem Arbeitsgang an. Es werden die CAD/CAM-Frästechnik und das Drucken (Laser-Melting) als Hybridverfahren zusammengebracht. Für das Dentallabor bedeutet dies schnellere Durchlaufzeiten und weniger Zwischeneinproben.

High-Speed-Sintern

Neu sind High-Speed-Sinteröfen, die das Sintern von Zirkonoxid-Restaurationen (bis zu 3-gliedrigen Brücken) ermöglichen. Der konventionelle Sinterprozess (240 bis 590 Minuten) kann auf 10 bis 30 Minuten signifikant verkürzt werden; ohne Einbußen in der Qualität! Alternativ gibt es Öfen für das Speed-Sintern (60 bis 240 Minuten).

Beispiele: Speed- und High-Speed-Sinteröfen:

  • High-Speed-Sinterofen CEREC SpeedFire (Dentsply Sirona)
  • High-Speed-Sinterofen Ceramill Therm RS (Amann Girrbach)
  • Speed-Sinterofen AUSTROMAT 664i/674i (Dekema)
  • Speed-Sinterofen PROGRAMAT S2 (Ivoclar Vivadent)
  • Speed-Sinterofen HTS-2/M/ZIRKON-120 (Mihm-Vogt)

Für das Speed-Sintern werden von verschiedenen Anbietern speziell dafür freigegebene Zirkonoxid-Materialien angeboten.

Beispiele: Zirkonoxid-Ronden für das High-Speed-Sintern:

CAD/CAM-Materialien für die Zahntechnik

CAD/CAM-Materialien für die subtraktive Fertigung (Fräsen, Schleifen)

Monolithisch scheint das Gebot der Stunde, wenn man die Vielzahl an neuen Zirkonoxid-Materialien betrachtet. In den vergangenen Jahren gab es eine enorme Entwicklung; beinah jeder Hersteller hat heute ein Zirkonoxid mit eigenem Namen im Angebot. Und während die Anbieterzahl hoch ist, beschränkt sich die Zahl der Zirkonoxid-Hersteller auf wenige Firmen. Für das Dentallabor bedeutet das breite Angebot, sich gezielt mit den Materialien auseinanderzusetzen – es gilt einmal mehr Zirkonoxid ≠ Zirkonoxid.

Für die monolithische Fertigung bedarf es transluzenter Materialien, die eine adäquate Ästhetik ermöglichen. Zudem ist eine vergleichsweise hohe Festigkeit notwendig, z. B. für das Herstellen von Brücken. Hier dürften die neuen Multigenerationen-Zirkonoxide eine willkommene Neuheit sein. Bei den mehrschichtigen Rohlingen werden Farbe, Helligkeiten und Transluzenzen nicht nur durch die Rezepturen der Pulverfarben gesteuert, sondern auch durch die Kombination verschiedener Generationen von Zirkonoxid.

Einfach gesagt: Das Beste aus allen Generationen in einem Rohling. Multigenerations-Materialien vereinen Zirkonoxide mit verschiedenem Yttriumgehalt. Somit können selbst weitspannige Brücken monolithisch gefertigt werden.

Beispiele: Multigenerationen-Zirkonoxid

  • KATANA Zirconia YML (Kuraray Noritake)
  • Optimill Multilayer 3D (Dentona)
  • IPS e.max ZirCAD Prime Esthetic (Ivoclar Vivadent)

Keramikbasierte Malfarben (Pastenkeramik)

Zum Finalisieren der monolithischen Zirkonoxid-Restaurationen etablieren sich keramische Malfarben-Systeme, die mit klassischer Malfarbe kaum etwas gemein haben. Zwar sind Zahntechnikerinnen und Zahntechniker es traditionell gewohnt, Keramik in Schichten aufzutragen und so eine lebendige Tiefenwirkung zu realisieren.

Aufgrund der sehr guten Ergebnisse und der Einfachheit mit einer sogenannten Pastenkeramik verändern sich jedoch die Wege. Gute Grundlage bieten transluzente bzw. mehrschichtige Zirkonoxide. Je nach Hersteller werden die neuen keramischen Systeme als Liquid Ceramics, Pastenkeramik, 2D- und 3D-Pasten oder Mal- und Strukturpasten-Systembenannt. Grundsätzlich handelt es sich um keramikbasierte Malfarben, die für farbliche Optimierungen und Formkorrekturen verwendet werden. Gerüste können beispielsweise im ästhetischen Bereich minimal reduziert (Cut-Back) und über eine Dünnschichtverblendung (Micro-Layering) finalisiert werden. Das hocheffiziente Vorgehen sorgt für einfach gute Ergebnisse.

Beispiele: Keramiksysteme zur Finalisierung

  • FC Paste Stain, Kuraray Noritake
  • Ivocolor (Ivoclar Vivadent)
  • GC Initial IQ ONE SQIN (GC)
  • StarCeram complete (Kyocera Fienceramics)
  • CeraMotion OneTouch (Dentaurum)
  • pritiPrefect (pritidenta)

CAD/CAM-Materialien für die additive Fertigung (3D-Druck)

Echte Fortschritte hat die Werkstoffkunde auch bei 3D-Druckmaterialien gemacht. In den vergangenen Monaten ist eine Vielzahl neuer Resin-Harze sowie Filamente für den dentalen 3D-Druck auf den Markt gekommen. Für Dentallabore bedeutet dies: Das Anwendungsspektrum steigt. Der 3D-Drucker wird mehr ausgelastet und die Fräsmaschine entlastet. Also gute News für alle, die sich den Laboralltag ohne Drucker nicht mehr vorstellen können.

Relativ neu sind beispielsweise spezielle Harze für den Druck von Schienen, die nicht so starr und spröde sind, wie aus der Vergangenheit bekannt. Zudem werden Harze für den Druck von Restaurationen angeboten, z. B. für Langzeitprovisorien sowie definitive Restaurationen. Und auch das Drucken von Prothesen ist mit entsprechenden Basismaterialien sowie Zahnmaterialien mittlerweile Realität geworden.

Digitale Kiefergelenkregistrierung

Auch die Schnittstelle Praxis-Labor ist geprägt von digitalen Prozessen. Ein noch relativ ungewohntes Beispiel ist die digitale Okklusionsanalyse. Schnell und präzise können mit modernen Registriersystemen alle Bewegungsfreiheitsgrade des Unterkiefers erfasst werden. So ist bei funktionsanalytischen Untersuchungen die Bestimmung von Diskoordinationen, Bewegungslimitationen und neuromuskulärer Kieferrelation möglich. Leistungsstarke Software ermöglicht vielfältige Analysemaßnahmen. Zum Erstellen des Zahnersatzes werden die Einstellwerte für gängige mechanische und virtuelle Artikulatoren ermittelt. Die intraoral gewonnenen Daten können als „Real Movement“ oder zum Programmieren virtueller Artikulatoren in CAD/CAM-Systeme (z.B. exocad) übertragen werden.

Beispiele: digitale Kiefergelenkregistrier-Systeme

  • Zebris JMA-optic (Schütz Dental)
  • PlaneSystem (Zirkonzahn)
  • Druckbares 3D-Gelenksystem

Interessant ist ein neues 3D-Gelenksystem (xSNAP) mit Kugelkopf für Kunststoffmodelle aus dem 3D-Drucker. Während den Klipp-Klapp-Artikulatoren nur das Prüfen der statischen Okklusion vorbehalten ist, ermöglicht das neue Tool die Nachbildung der natürlichen Kieferbewegungen (dynamische Okklusion). Das 3D-Gelenksystem wird einfach mit den Modellen des Ober- und Unterkiefers ausgedruckt, um physiologische Unterkieferbewegungen (Protrusion, Mediotrusion und Laterotrusion) präzise zu simulieren. Erhältlich ist das xSNAP-System als Datensatz für den exocad Model Creator und den Biss Dental Model Creator. Die Integration in weitere Softwarelösungen (z. B. Model Builder des 3Shape Dental Systems) ist geplant.

Beispiel druckbares 3D-Gelenksystem

  • Snap TDM (XWerk)

Spezial-Anwendungen

Plasmageräte für das Dentallabor

Noch wenig verbreitet in Dentallaboren sind Plasmageräte für die Oberflächenbehandlung. Es lohnt sich, die Technologie im Blick zu haben, z. B. für einen besseren Haftverbund. Seit einiger Zeit wird in der Zahnmedizin Plasma zur Verbesserung von Verbundfestigkeiten empfohlen, gerade in Verbindung mit dem monomerfreien Werkstoff PAEK.

Plasma kann eine formschlüssige und spaltfreie Kombination von Hochleistungskunststoffen mit anderen Werkstoffen unterstützen. Untersuchungen zeigen, dass nach einer Plasmavorbehandlung eine höhere Benetzbarkeit (Oberflächenspannung) vorliegt. Die Plasmavorbehandlung aktiviert die Oberflächen auf atomarer sowie molekularer Ebene, produziert eine hydrophile Oberfläche und verbessert so die Benetzbarkeit. Zudem können Plasmageräte zur Keimreduktion angewandt werden. Der im Niederdruckplasma erzeugte Ionenbeschuss bewirkt durch physikalisch/chemische Prozesse die Beseitigung von organischen Verschmutzungen.

Beispiele: Plasmageräte für das Dentallabor

  • Dentaplas PC (diener)
  • Piezobrush PZ3 (Reylon Plasma)

Laser-Aligner-Cutter

Eine interessante Neuheit wurde vor wenigen Tagen vom Unternehmen DMU (Salzburg) vorgestellt. Mit dem LAC (Laser Aligner Cutter) ist es möglich, tiefgezogene Aligner-Schienen fertigzustellen, die nach dem vollautomatischen Schneiden keine zusätzliche Nachbearbeitung erfordern. Das spart Zeit und Personalressourcen. In weniger als einer Minute ist die Schiene aus der Tiefziehplatte herausgetrennt und sofort einsatzbereit – hierbei begeistern die Geschwindigkeit sowie die Schnitt- und Kantenqualität. Es muss nichts mehr poliert werden!

  • Laser-Aligner-Cutter (Dental Manufacturing Unit)

Politur NEM: Elektropoliergerät

Für mehr Effizienz im Laboralltag sorgen auch Elektropoliergeräte, die NEM-Legierungen schönsten Glanz verleihen. In drei Schritten wird das Ergebnis maschinell erzielt: Entfernen von Mikrorauheiten, elektrolytisches Bad, abschließendes Glanzpolieren. Bis in den kleinsten Winkel werden beispielsweise Modellgussgerüste mit der Elektropolitur auf Hochglanz gebracht, natürlich ohne Dimensionsveränderungen.

Beispiele: Elektropolitur im Dentallabor

  • DLyte (CADdent)
  • EPAG-Smart Dental (Flussfisch)

Lösung für die Umsetzung der MDR im Labor

Wer Lösungen für die Umsetzung einer rechtskonformen MDR sucht, findet interessante Angebote, die den Laboralltag vereinfachen. Beispiel ist die Software DOCma (Henry Schein).

Durch einen speziellen Lieferschein ist das Erfassen der Lieferung mit einem Scan unkompliziert möglich. Daten wie Verfall und Charge sind meistens im Code enthalten und werden übernommen. Das System nutzt die Original-Produktcodes auf den Produkten. Das erspart aufwendiges Bekleben und vereinfacht die Handhabung. Ebenfalls können eigene Barcodes für Produkte erstellt werden, die mit keinem Original-Code des Herstellers versehen sind.

Auch die Auftragserfassung erfolgt nachvollziehbar und übersichtlich. Aus der Auftragsnummer wird ein Barcode generiert, welcher bei der Fertigung des Auftrages gescannt wird. Alle verwendeten Produkte werden einfach per Scan zugebucht. Nach Abschluss des Auftrages wird die Konformitätserklärung nach MDR inklusive Angaben zu Materialien, Hersteller, Charge, CE-Kennzeichen und Verfallsdatum erstellt.

Wir gehen mit Ihren Daten vertrauensvoll um. Die von Ihnen angegebenen Daten werden ausschließlich zur Abwicklung Ihrer Anfrage verwendet. Hierfür kann es erforderlich sein, dass Daten an andere Unternehmen weitergegeben werden, die für uns im Auftrag tätig werden (z. B. Hostingdienste). Weiterhin nehmen wir diese Daten zur besseren Anfragenabwicklung in unsere interne Kundendatenbank auf. Weitere Informationen zum Datenschutz bei Henry Schein finden Sie unter www.henryschein-dental.de/datenschutz.
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