Biogenerik als effizienter Weg zur CEREC-Krone

Frech abgekupfert! Biogenerik als effizienter Weg zur CEREC-Krone

Drag & Drop – hier ein Klick, da ein Klick und fertig ist die Vollkeramikkrone. Ganz so einfach ist es nicht, doch es gibt ein Software-Tool, das die Konstruktion einer Krone wesentlich vereinfacht: Biogenerik!

Für eine zur klinischen Situation passende Restauration (z. B. CEREC) ist die individuell gestaltete Kaufläche ein wichtiges Kriterium. Standard ist hier nicht genug! Der Weg führt an einer patientenspezifischen Okklusionsgestaltung nicht vorbei. Zahntechniker gestalten mit handwerklichem Können und anatomisch-morphologischem Know-how funktionelle Kauflächen. Doch wie kann eine Software diese Individualität bieten?

Nacharbeit im CAD-Programm oder Einschleifen der fertigen Krone – die Anpassungen einer Restauration können zeitaufwendig und manchmal etwas beliebig sein. Wie viel einfacher wäre es, wenn der Computer patientenspezifisch und auf objektiven Kriterien beruhend die Okklusionsgestaltung vorgeben würde?

Okklusion: Gesetz der Natur, statt „Pi mal Daumen“

Das von Prof. Dr. Albert Mehl entwickelte Prinzip der Biogenerik dient der vollautomatischen Kauflächengestaltung, basierend auf mathematischen Berechnungen. Ausgehend von der Morphologie des Antagonisten bzw. der Nachbarzähne wird die Kaufläche digital rekonstruiert. Grundlage ist die Annahme eines gemeinsamen genetischen Bauplans der Seitenzähne. Biogenerik orientiert sich an objektiv messbaren Kriterien und berücksichtigt gleichzeitig metrische Randbedingungen. Die Zusammenhänge von Morphologie und Okklusion werden entschlüsselt. Es ergeben sich konkrete Anhaltspunkte für die Rekonstruktion des Zahnes.

Erfolg vorprogrammiert: Das biogenerische Verfahren in der CEREC 3D-Software

Die biogenerische Kauflächengestaltung ist seit 2007 Bestandteil der CEREC-Software. In den vergangenen Jahren wurde die Applikation optimiert, ergänzt und perfektioniert. Ergebnis, Stand 2017: Eine intelligente Anwendung, welche die Arbeit beim Herstellen eines Inlays, Onlays oder einer Krone wesentlich vereinfacht. Die CEREC SW 4.5 bietet nochmals verbesserte biogenerische Erstvorschläge, die auf Grundlage des Biokiefer-Algorithmus die Anatomie aufgreift.

CEREC Software 4.5: Made for Dentists

Aufnehmen, einlesen, fast fertig

Bei der biogenerischen Kauflächengestaltung spielt die digitale intraorale Abformung eine zentrale Rolle. Die Quadranten einschließlich Antagonisten werden dreidimensional aufgenommen. Die Software analysiert alle mit der Kamera erfassten Zähne. Im Konstruktionsverfahren der CEREC-SW-Software „Biogenerik individuell“ werden die Aufnahme evaluiert und der Restaurationsvorschlag berechnet. Je mehr Informationen vorliegen, desto exakter die Berechnung. Der präzise Erstvorschlag wird individualisiert und an die Schleifeinheit übermittelt.

Clevere Zugabe: Mit der CEREC Omnicam (Intraoralscanner) werden die intraoralen Strukturen farbgetreu und realistisch wiedergegeben. Zum Beurteilen der Zahnfarbe analysiert die Software mit der Funktion „Shade Detection“ (Farbanalyse) den Scan und gibt die Zahnfarbe als Vita Classic oder Vita 3D Master an.

Zeit gespart mit dem generischen Bauplan

Effizient, präzise und sicher. Zusammen mit der biogenerischen Kauflächengestaltung erhalten CEREC-Anwender in den meisten Fällen eine Restauration, die auf vergleichsweise schnellem Weg die Kriterien an Funktion und Okklusion erfüllt. Dies wird automatisch und ohne zusätzlichen Aufwand standardmäßig werden. Weitere Informationen zur biogenerischen Kauflächengestaltung und zu weiteren smarten Funktionen der CEREC-Software geben z. B. die Fachberater von Henry Schein.

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