90 Jahre Henry Schein: „Wir sind der verlässliche Partner“

Zum Jubiläum des Mutterkonzerns erläutern die Geschäftsführer von Henry Schein Dental Deutschland, welche Mehrwerte das Unternehmen für Kunden bietet.

Stefan Heine: Was mich besonders freut ist die bewegte Historie. Henry Schein wurde 1932 als Apotheke in New York gegründet. Heute ist das Unternehmen der führende globale Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Heilberufler. Die Geschichte zeigt, wie man es geschafft hat und es auch immer wieder schaffen wird, Henry Schein erfolgreich weiterzuentwickeln – vor allem, indem wir uns um Lösungen kümmern, die Kunden dabei helfen, erfolgreich zu sein.

Joachim Feldmer: Ich freue mich, schon lange Teil von Henry Schein sein zu können und nach mehreren Firmenjubiläen nun den 90. Geburtstag feiern zu dürfen. Als Spezialist für den deutschen Dentalmarkt habe ich viele Entwicklungen aktiv begleitet. Und ich glaube, das zeichnet Henry Schein aus – dass wir immer den Finger am Puls der Zeit haben und neue Dinge aufbringen. Mit dent.talents. zum Beispiel haben wir eines der ersten Beratungsangebote für Studenten und Praxisgründer in Deutschland aufgebaut.  Wir sind und bleiben der verlässliche Partner für unsere Kunden - und wollen für aufstrebende Zahnmediziner und Zahntechniker der Partner der Zukunft werden.

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In Deutschland ist Henry Schein Dental fest verwurzelt und der führende Dentalfachhändler. Was macht das Unternehmen einzigartig? 

Stefan Heine:  Ein Produkt können Kunden bei unterschiedlichen Anbietern kaufen. Die Komplettlösungen bekommen sie aber nur bei uns. Wir stehen Zahnmedizinern und Zahntechnikern in allen Phasen ihrer Karriere zur Seite – vom Studium und die Gründung von Praxis oder Labor über die berufliche Weiterentwicklung bis hin zur Abgabe. Welches Anliegen Kunden auch immer haben: Bei uns bekommen sie den gesamten Service aus einer Hand. Getragen wird dies vom großen Engagement unserer Mitarbeiter. Ob im Vertrieb, im technischen Service oder im Innendienst – alle zeigen jeden Tag vollen Einsatz, um Kunden bestmöglich zu bedienen.

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Hervorzuheben ist sicher die starke und bundesweite Supportstruktur durch unsere Spezialisten, von der unsere Kunden in besonderer Weise profitieren.

– Joachim Feldmer
Mitglied der Geschäftsführung von Henry Schein Dental Deutschland

Joachim Feldmer: Hervorzuheben ist sicher die starke und bundesweite Supportstruktur durch unsere Spezialisten, von der unsere Kunden in besonderer Weise profitieren. Denn sie erhalten von unseren erfahrenen Mitarbeitern Unterstützung bei der Implementierung von Systemen und neuen Prozessen, bei der Administration und bei regulatorischen Themen. Hinzufügen könnte man noch, dass wir mit den Anforderungen des Dentalmarkts wachsen. So helfen wir Kunden, mit neuen Entwicklungen umzugehen. Beispiel MDR: Die neue Medizinprodukteverordnung  ist ein wichtiges Thema auf Kundenseite, dem wir mit passenden Lösungen begegnen.  

Henry Schein ist ein Partner für die Dentalbranche weltweit. Wie gelingt es, dass das Unternehmen trotzdem so stark regional präsent ist?

Stefan Heine: Aus meiner Sicht gelingt es deswegen, weil die starke regionale Präsenz zur DNA von Henry Schein gehört. Wir haben darauf schon immer Wert gelegt – in Deutschland, aber auch weltweit. Es ist nicht nur die Regionalität, sondern auch die Kontiunität, die sich daraus ergibt. Wir feiern 90 Jahre Henry Schein – und viele Mitarbeiter in Deutschland sind schon lange dabei.   

Joachim Feldmer: Die Regionalität hat auch einen klaren Servicecharakter. Unsere Dentalen Informations Centren befinden sich deutschlandweit an unterschiedlichen Standorten und bieten Kunden genau das, was sie an Unterstützung benötigen. Wir sind vor Ort, wir sind erreichbar, und die Spezialisten unseres technischen Services sind schnell zur Stelle. Unsere Kunden schätzen diese Verlässlichkeit. Stabilität und langjährige Geschäftsbeziehungen muss man sich verdienen – und genau das haben unsere Mitarbeiter getan.

Wenn Sie auf die letzten Geschäftsjahre zurückblicken: Woran erinnern Sie sich am stärksten? Und warum?

Stefan Heine: Für mich sticht deutlich hervor, wie gut wir als Unternehmen auf die Pandemie reagiert haben. Es erfüllt mich mit Stolz und Freude, dass jeder sein Bestes gegeben hat, um durch diese unsicheren Zeiten zu kommen. Immer durch die Maxime geleitet: Wir tun alles für unsere Kunden. So haben wir den gewohnten Service auch unter erschwerten Bedingungen fortgeführt. Viele andere Anbieter im technischen Service sind zu Beginn der Pandemie abgetaucht. Unsere Techniker sind weiter rausgegangen, um den Betrieb in den Praxen und Laboren so weit wie möglich aufrechtzuerhalten.

Andreas Cioska: In meinen bisherigen fünf Jahren bei Henry Schein Dental hat mich besonders beeindruckt, wie das Unternehmen selbst in Krisen oder bei wirtschaftlichem Gegenwind Chancen nutzt und investiert. So haben wir inmitten der Pandemie im Jahr 2020 über 100 neue Mitarbeiter eingestellt und ein neues Dentales Informations Centrum in Ettlingen eröffnet. Als wirtschaftlich sehr solide aufgestelltes Unternehmen verfügen wir nicht nur über die finanziellen Ressourcen – wir nutzen sie auch in schwierigen Zeiten, um das Unternehmen weiterzuentwickeln.   

Die dentale Welt wandelt sich schnell. Wie stehen Sie Zahnärzten und Laborinhabern auch in Zukunft zur Seite?

Stefan Heine: Hier lässt sich gut der Bogen zum 90-jährigen Bestehen von Henry Schein schlagen. Was hat uns dahin gebracht, wo wir heute stehen? Wir haben Trends frühzeitig erkannt und im Kundensinne reagiert. Und das wird auch in Zukunft das Erfolgsrezept sein. Derzeit prasseln die Veränderungen mit großer Massivität auf Zahnärzte und Laborinhaber ein. Das Angebot wird komplexer, die Produktlebenszyklen kürzer. Als Experten beraten wir hier objektiv, um die beste Lösung für die jeweilige Situation zu finden. Das gelingt uns so gut, weil wir sowohl vor Ort präsent als auch global vernetzt sind. So können wir in Deutschland von Entwicklungen lernen, die in anderen Ländern weiter fortgeschritten sind – und umgekehrt.   

Wo sehen Sie Henry Schein in zehn Jahren?

Stefan Heine: Ich gehe davon aus, dass wir unsere Position als führender Dentalfachhändler in Deutschland weiter ausbauen – weil wir auf unsere Mitarbeiter vertrauen können und Kunden unsere Verlässlichkeit schätzen.  Gut möglich, dass wir unser Portfolio im Laufe der kommenden Jahre um neue Produkte und Services ergänzen, die es heute noch gar nicht gibt. Denn wenn wir Chancen erkennen, werden wir diese nutzen – und neue Angebote in einer Geschwindigkeit entwickeln, die andere so nicht bieten können.

Andreas Cioska: Ganz klar sehe ich zwei große Herausforderungen in den nächsten zehn Jahren: den demografischen Wandel und die Digitalisierung. Kunden werden stark auf die Digitalisierung abzielen. Erstens, weil sie das Leben einfacher macht, und zweitens, weil damit die Effektivität in den Praxen und Laboren steigt. Daher werden wir unsere Rolle als Digitalisierungspartner weiter stärken. Der demografische Wandel wird eine Herausforderung für uns alle. Bei Zahnärzten ändert sich zum Beispiel die Zusammensetzung und das Aufkommen der Patienten. Auch beim Umgang mit dieser Entwicklung werden wir unsere Kunden unterstützen.  

Joachim Feldmer: Ich stimme Stefan Heine und Andreas Cioska voll zu. Gerade der technische Fortschritt ist ein wichtiger Punkt. Wir gehen davon aus, dass das, was digitalisiert werden kann, auch digitalisiert wird. Dieser Prozess verändert die Zusammenarbeit zwischen Praxis und Labor, aber auch die Kommunikation mit den Patienten. Bei diesem und allen weiteren Themen begleiten wir unsere Kunden. Und in zehn Jahren, da bin ich felsenfest überzeugt, werden wir 100 Jahre Henry Schein feiern.

Über die Geschäftsführer

Joachim Feldmer ist bereits seit 1985 in der Dentalbranche tätig. Seit 2013 ist er Mitglied der Geschäftsführung von Henry Schein Dental Deutschland und leitet den Bereich Marketing.

Stefan Heine verfügt über langjährige Erfahrung als Führungskraft in der Pharmaindustrie. 2019 wechselte er in die Geschäftsführung von Henry Schein Dental Deutschland und ist seitdem für die Gesamtleitung verantwortlich, zudem kümmert er sich als Vice President Central Europe um das Dentalgeschäft von Henry Schein in Mitteleuropa.

Andreas Cioska ist ebenfalls seit 2019 Mitglied der Geschäftsführung und kümmert sich als Chief Financial Officer um die Unternehmensfinanzen der Standorte in Mitteleuropa.  

vom 26.09.2022
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